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noven solar kümmert sich von Anfang an um alles rund um den Bau Ihrer Photovoltaikanlage. Bevor Sie sich entscheiden unterbreiten wir Ihnen basierend auf einem Vor-Ort-Termin das passende Angebot für Ihre Dachfläche. Abhängig von der Ausrichtung und Neigung Ihres Daches planen wir individuell Ihre Anlage. Und damit Sie von Anfang an wissen, was auf Sie zukommt, erhaten Sie von uns schlüsselfertiges Angebot mit allen Komponenten und dem kompletten Service.

  • Voraussetzungen
  • Komponenten
  • Vergütung
  • Finanzierung
  • Finanzierungsprogramm

Bauliche Voraussetzungen

Eine Solaranlage mit einem Kilowatt Spitzenleistung erzeugt in Deutschland je nach Standort zwischen 800 und 1.050 kWh Strom. Mehr als genug, um eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich zu betreiben. Ein Vierpersonenhaushalt verbraucht pro Jahr ca. 5.000 kWh Strom, was dem Jahresertrag einer PV-Anlage mit vier bis fünf Kilowatt Spitzenleistung entspricht. Die Anlage benötigt dafür eine Modulfläche von rund 38 m2.

Dazu lässt sich nahezu jedes Dach nutzen, wenn – neben der Statik – gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Das ideale Photovoltaikdach hat eine Neigung von 30 Grad, ist unverschattet und nach Süden ausgerichtet.

Doch auch Dächer, die davon abweichen, lassen sich noch ohne nennenswerte Leistungseinbußen nutzen. Auch Dächer mit Ausrichtungen nach Südwest oder Südost sowie Neigungen zwischen 25 und 60 Grad bieten gute Voraussetzungen. Und selbst nach Westen ausgerichtete Dächer rechnen sich bei geschickter Auslegung.

 

planen voraussetzungenBaugenehmigung

Eine Baugenehmigung ist ausschließlich für den Bau einer Freiflächenanlage erforderlich. Alle anderen PV-Anlagen können ohne Baugenehmigung installiert werden. Zu beachten sind lediglich Ensemble- und Denkmalschutzauflagen, da Solaranlagen das Erscheinungsbild eines Gebäudes verändern können. Ob dann eine Solaranlage genehmigt wird oder nicht, liegt zumeist im Ermessen der lokalen Behörde.

 

Dank Photovoltaik lässt sich kostengünstig Strom selbst produzieren und verbrauchen. Wie viel? Das hängt nicht zuletzt von der Auswahl und der Leistungsfähigkeit der Komponenten einer Photovoltaikanlage ab – von den Solarmodulen über die Wechselrichtern bis hin zu den modernen Energiemanagementkomponenten.

Die Lebensdauer einer hochwertigen Anlage liegt bei rund 25 Jahren. Jedoch ist zu berücksichtigen, dass die Leistungsfähigkeit einer Photovoltaikanlage während des Lebenszyklus abnimmt. Nach 20 Jahren besitzen PV-Anlagen in der Regel noch rund 80 Prozent ihrer ursprünglichen Leistungsfähigkeit..

 

WechselrichterDer Wechselrichter

Neben den Solarmodulen besteht jede Photovoltaikanlage auch aus einem Wechselrichter. Dieser wandelt den in den Modulen erzeugten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Moderne Wechselrichter erreichen einen Wirkungsgrad von bis zu über 99 Prozent. Das heißt, der Wechselrichter stellt mehr als 99 Prozent des eingebrachten Gleichstroms als Wechselstrom zur Verfügung.

Wir beraten Sie gerne, welche Solarmodule und Wechselrichter für Ihr Dach besonders geeignet sind. Selbstverständlich erfahren Sie bei uns auch, wie sich der Eigenverbrauch und damit die Wirtschaftlichkeit des selbst produzierten Solarstroms noch weiter erhöhen lässt.

planen uebersicht bswBetreiber einer netzgekoppelten PV-Anlage bekommen für ihren eingespeisten Solarstrom eine Einspeisevergütung. Die Einspeisevergütung ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Je nach dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme Ihrer Anlage erhalten Sie eine garantierte Mindestvergütung für den Zeitraum von 20 Jahren.

Das bedeutet: Die Höhe der Einspeisevergütung pro eingespeister Kilowattstunde Strom zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme wird über 20 Jahre konstant gezahlt. Für eine 2012 in Betrieb genommene Anlage erhalten Sie z. B. bis 2032 eine gleichbleibende Vergütung.

Die Höhe der Einspeisevergütung richtet sich aber nicht nur nach dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme, sondern auch nach dem Anlagentyp und ist degressiv geregelt, das heißt, sie sinkt für neue Anlagen in regelmäßigen Abständen um einen bestimmten Prozentsatz.

Jedoch heißt das nicht, dass sich Photovoltaikanlagen immer weniger rechnen. Vielmehr schafft der Gesetzgeber mit der Degression der Vergütungssätze Anreize zur Kostenreduzierung etwa der Systemtechnik. Mit Erfolg. So sind die Kosten für Photovoltaikanlagen allein von 2006 bis 2012 um 60 Prozent gesunken. Darüber hinaus wird mit den sinkenden Kosten der Solarstromerzeugung und den weiter steigenden Haushaltsstrompreisen die Eigennutzung von Solarstrom immer attraktiver.

Der Bundesverband Solarwirtschaft, kurz BSW, informiert auf seiner Internetseite über die aktuellen EEG-Vergütungssätze von PV-Anlagen.

Der Preis für PV-Systemtechnik sinkt rapide. Allein zwischen 2006 und 2012 um rund 60 Prozent. Gleichzeitig steigen die Kosten für herkömmlichen Strom. Zwei gute Gründe also, über den Kauf einer PV-Anlage nachzudenken. Selbst dann, wenn die Anlage zu 100 Prozent finanziert wird.

Ein Beispiel: Eine dreiköpfige Familie verbraucht im Durchschnitt rund 3.500 kWh elektrische Energie pro Jahr. Investiert wird in eine 4,0-kWp-Solaranlage, die in Deutschland durchschnittlich 3.700 kWh Strom erzeugt. Die Laufzeit der Anlage beträgt 20 Jahre.

Kosten der Solaranlage:    8.725 Euro
Kreditkosten:    3.000 Euro   (angenommener Zins: 3%)
Investition: 11.725 Euro


Die Anlage produziert in 20 Jahren rund 70.000 kWh Strom. Derzeit ist unter Berücksichtigung intelligenter Energiemanagementsysteme eine Eigenverbrauchsquote von rund 40 Prozent realisierbar.
40 Prozent der in 20 Jahren erzeugten Menge an PV-Strom entsprechen 28.000 kWh Strom. Bei einem Haushaltsstrompreis von derzeit rund 26 Cent pro kWh für konventionellen Strom in Deutschland* können in 20 Jahren folglich 7.280 Euro eingespart werden – und dabei sind Strompreiserhöhungen nicht berücksichtigt. 60 Prozent des in 20 Jahren produzierten PV-Stroms, also 42.000 kWh, können derzeit für 18,36 Cent gesetzliche Vergütung pro kWh* in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Für eingesparten Strom: (28.000 x 26,00 Ct)     7.280,00 Euro
Vergütung für eingespeisten Strom: (42.000 x 18,36 Ct)     7.711,20 Euro
Ertrag in 20 Jahren:  14.991,20 Euro
Abzüglich der Investition: - 11.725,00 Euro
Plus nach 20 Jahren:    3.266,20 Euro


Die Rechnung zeigt aber auch: je höher der Eigenverbrauch, desto höher die Kostenersparnis. Und das wiederum heißt: Bei steigenden Strompreisen und verbesserter Systemtechnik zur Erhöhung der Eigenverbrauchsquote kommt PV-Strom schon in wenigen Jahren gänzlich ohne staatliche Förderung aus.

*Stand: Oktober 2012.

kfwFinanzierungsprogramm durch Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die KfW bietet besonders günstige Finanzierungsmöglichkeiten für Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Energien. Gefördert wird dabei nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Kosten für Aufbau oder für Erweiterungen bestehender Anlagen werden gefördert.

Überblick

  • Zinssatz ab 1,00 % effektiv pro Jahr
  • langfristige Finanzierung bis zu 20 Jahre
  • tilgungsfreie Anlaufzeit
  • universal einsetzbar, auch für Unternehmen

Der Programmteil "Standard" fördert die Nutzung erneuerbarer Energien zur Erzeugung von Strom sowie Strom und Wärme in Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK. Großanlagen werden durch den Programmteil "Premium" berücksichtigt.

Der Finanzierungsanteil im Programmteil "Standard" beträgt bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Die Kreditlaufzeit beträgt bis zu 20 Jahre bei maximal drei tilgungsfreien Anlaufjahren. Die Tilgung erfolgt in gleichhohen vierteljährlichen Raten. Eine vorzeitige ganze oder teilweise außerplanmäßige Tilgung ist innerhalb der Zinsbindungsfrist möglich. Der Antrag für das KfW-Finanzierungsprogramm ist bei der Hausbank zu stellen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Darüber hinaus bieten auch zahlreiche Hausbanken zinsgünstige Finanzierungen für PV-Anlagen an.