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Vergütung

planen uebersicht bswBetreiber einer netzgekoppelten PV-Anlage bekommen für ihren eingespeisten Solarstrom eine Einspeisevergütung. Die Einspeisevergütung ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Je nach dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme Ihrer Anlage erhalten Sie eine garantierte Mindestvergütung für den Zeitraum von 20 Jahren.

Das bedeutet: Die Höhe der Einspeisevergütung pro eingespeister Kilowattstunde Strom zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme wird über 20 Jahre konstant gezahlt. Für eine 2012 in Betrieb genommene Anlage erhalten Sie z. B. bis 2032 eine gleichbleibende Vergütung.

Die Höhe der Einspeisevergütung richtet sich aber nicht nur nach dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme, sondern auch nach dem Anlagentyp und ist degressiv geregelt, das heißt, sie sinkt für neue Anlagen in regelmäßigen Abständen um einen bestimmten Prozentsatz.

Jedoch heißt das nicht, dass sich Photovoltaikanlagen immer weniger rechnen. Vielmehr schafft der Gesetzgeber mit der Degression der Vergütungssätze Anreize zur Kostenreduzierung etwa der Systemtechnik. Mit Erfolg. So sind die Kosten für Photovoltaikanlagen allein von 2006 bis 2012 um 60 Prozent gesunken. Darüber hinaus wird mit den sinkenden Kosten der Solarstromerzeugung und den weiter steigenden Haushaltsstrompreisen die Eigennutzung von Solarstrom immer attraktiver.

Der Bundesverband Solarwirtschaft, kurz BSW, informiert auf seiner Internetseite über die aktuellen EEG-Vergütungssätze von PV-Anlagen.